
Ardo A/S, Anbieter von Tiefkühlgemüse und Fertiggerichten, ist europaweit eines der führenden Unternehmen in diesem Sektor. Im Werk in Nyborg, Dänemark, laufen jährlich 40-50 Millionen Packungen á 150-2.500 Gramm vom Band. Ca. 85 Mitarbeiter sind in 3 Schichten in der Produktionsanlage beschäftigt, wo fortschrittliche Misch- und Wiegeeinrichtungen dafür sorgen, dass bei fast 450 verschiedenen Endprodukten die Zutaten perfekt aufeinander abgestimmt sind.
Das Gemüse wird in einem großen Tiefkühlraum gelagert, gewogen und vermengt. Von dort gelangen die Mischungen per Fließband in eine 1200 m2 große Produktionshalle mit einer Temperatur von ca. 12°C. Ardo A/S hatte Probleme mit Moder- und Schimmelbildung an den Wänden zwischen Kühlraum und Produktionsbereich. Die Feuchtigkeit in der Produktionshalle lag ständig über 70% RF und die Bildung von Kondenswasser an der kalten Wand zum Kühlraum und unter der Decke ließ sich nicht vermeiden. Es wurde versucht, mit Warmwasser-Rohren den Trockenvorgang nach der Reinigung zu verbessern und so Hygieneproblemen und deren Konsequenzen, wie die regelmäßige Behandlung mit Desinfektionsmittel, häufigen neuen Anstrichen usw., vorzubeugen.
Ole Sepstrup, technischer Leiter bei Ardo A/S, wandte sich an Munters A/S. Dort fanden die Experten eine Lösung für das Problem. Mithilfe eines Munters MX7600 Luftentfeuchters, der rund um die Uhr in Betrieb ist, kann jetzt der Feuchtigkeitsgrad im Produktionsbereich auf einem niedrigen Niveau von 50% r.F. gehalten werden. Der Munters Luftentfeuchter wurde auf dem Dach installiert, von wo aus 3-4 Düsen die trockene Luft in den Raum leiten.
Seitdem die trockene Luft die Bildung von Kondensation an den Wänden verhindert, sind die Hygieneprobleme gelöst und das Unternehmen erfüllt die Vorschriften zur Kondensationskontrolle der HACCP-Verordnung (Gefahrenanalyse und Bestimmung der kritischen Punkte der Prozessstufen). Ein weiterer Vorteil der Luftentfeuchtung ist der problemlosere Einsatz der Verdampfungsgeräte, die nun nicht mehr vereisen, wodurch die Notwendigkeit der Enteisung verringert wird. Früher musste das Eis, das sich gebildet hatte, per Hand entfernt werden, was sowohl ein Kostenfaktor als auch ein lästiges Ärgernis war und zusätzliche Umstände machte. Das Fließband funktioniert nun besser, weil die trockene Luft die Bildung von Eis auf dem Zahnrad und am Antrieb verhindert. Und nicht zuletzt genießen die Mitarbeiter im wahrsten Sinne des Wortes ein deutlich verbessertes „Betriebsklima“ und fühlen sich in der trockeneren Umgebung wesentlich wohler.

Munters MX7600